Johannes Falk e.V. und Weimar '99
Was entstand in und aus Weimar für "Weimar '99"?
Was konnte für die Kinder und Jugendlichen von "Weimar '99" getan werden?
Was bleibt der Bevölkerung von Weimar, nach "Weimar '99" und was lies sich initiieren, das über "Weimar '99" hinaus Bedeutung hat?
Auch ein Jahr als Kulturstadt Europas kann nicht die sozio-politischen Probleme einer Gesellschaft wegretuschieren. Ein ganzes Jahr die Augen vor der Realität zu verschließen wäre unehrlich. Der Blick darf deshalb nicht nur auf kulturelle Ereignisse zentriert sein, er muss auch auf Nebenschauplätze gerichtet sein.
Mit diesen Gedanken ist es gelungen, "Weimar '99" dazu zu benutzen, eine Idee umzusetzen und für die nächsten Jahre als bleibende Einrichtung zu installieren.
Aus diesem Grund wurde zum 230. Geburtstag von Johannes Daniel Falk die "Gesellschaft der Freunde in der Not" wiedergegründet.
Die Idee Falks vor 180 Jahren war, sozial schwachen Teilen der Gesellschaft eine christlich motivierte Erziehung und eine berufliche Ausbildung zukommen zu lassen, um ihr Überleben und die Eingliederung in die Gesellschaft zu sichern. Auch 1999, im vorletzten Jahr dieses Jahrtausends, hat die Gesellschaft noch nicht alle Jugend-Probleme gelöst, gibt es auch in Weimar Jugendliche ohne Ausbildungsplätze, jugendliche Arbeitslose und Kinder die unter kaputten Beziehungen ihrer Eltern oder Elternteile leiden.